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Verantwortungsbewusste Treuhänderschaft

Verantwortungsbewusste Treuhänderschaft

11 März 2019

Wir haben wieder ein neues Phänomen in Europa: Klimaschwänzer. Es sind Schülerinnen und Schüler, die während der Unterrichtszeit für den Klimaschutz demonstrieren. In zahlreichen Städten Europas gingen in den zurückliegenden Monaten Tausende von jungen Menschen auf die Straße, um Staat und Regierung zu verstärktem Handeln gegen die zunehmende Erderwärmung aufzurufen.

Die Beantwortung der Frage, ob es hinnehmbar ist, dass junge Menschen dem Schulunterricht fernbleiben, um demonstrieren zu können, lasse ich jetzt mal außen vor. Dazu gibt es unterschiedliche Auffassungen. Nachvollziehen kann ich deren Sorge um das Klima und insbesondere die Frage, inwieweit wir Erwachsenen uns diesem Problem ernsthaft stellen!

Ich persönlich glaube zwar, dass alles fest in Gottes Hand liegt, wir jedoch gleichzeitig auch eine große Verantwortung gegenüber der Schöpfung haben. Über Jahrhunderte hinweg erschien alles unerschöpflich. Vielfach lag das daran, dass wir die Auswirkungen unseres Handelns überhaupt nicht überblickt haben. Inzwischen sind wir klüger und wird uns zunehmend mehr bewusst, dass die Erde eben nicht unerschöpflich ist.

Wichtiger ist noch die Tatsache, dass uns die Erde gar nicht gehört, sondern dass wir sie gewissermaßen nur geborgt haben. Anders ausgedrückt: wir sind nicht Eigentümer, sondern allenfalls Treuhänder. Das bedeutet, dass wir mit der Erde so umgehen müssen, wie sich dies der Schöpfer und Eigentümer gedacht hat und dass wir an die nach uns folgende(n) Generation(en) denken müssen.

Verantwortungsbewusste Treuhänderschaft bedeutet für ErfGoed unter anderem einen schonenden Umgang mit Wasser und Rohstoffen. Sowohl bei der baulichen Realisierung als auch beim Werkstoffeinsatz achten wir auf die Umwelt. Unser Kulturboden ist beispielsweise ausgesprochen nachhaltig – zahlreiche Elemente des Bodens können wiederverwendet werden. Als nicht weniger wichtig empfinde ich den Umstand, dass wir mit diesem Boden kein Wasser verschwenden, und dass überdies keine Behandlungsmittel- oder Düngemittelreste mehr in die Oberflächengewässer gelangen. Dadurch wird nicht nur das Portemonnaie des Erzeugers spürbar geschont, sondern auch die Umwelt.

Was das Klima anbetrifft, so stehen wir in den kommenden Jahrzehnten vor gewaltigen Herausforderungen. Wenn ich mir jedoch das Innovationspotenzial des niederländischen Gartenbaus veranschauliche, dann bin ich fest überzeugt davon, dass wir es gemeinsam schaffen werden. Als verantwortungsbewusste Treuhänder und mit einem wachen Blick für sowohl das Heute als auch das Morgen!

Sollten Sie andere Ideen haben oder einen Gedankenaustausch wünschen, so rufen Sie mich bitte gerne an oder schicken Sie mir eine Mail!

Hugo Paans
Geschäftsführer